
Wo Sauen zu Schaden gehen, wird es stressig im Feldrevier. Nur wer frühzeitig reagiert, kann hier Schlimmes verhindern. Vorsicht bei adulten Sauen ist trotzdem geboten, denn die Frischlinge benötigen noch immer die Führung der Bache.
Hege- und Revierarbeiten:
Im Juni sind die Hafer- und Weizenschläge in der Milchreife. An diesen Flächen sollten Sie Schwarzwild bejagen. Ansonsten läuft weiter die Bockjagd, vornehhmlich in der Jugendklasse. Aufgrund der höheren Vegetation ist das Ansprechen oft schwierig. Ältere Böcke ziehen sich in dieser Zeit zudem gerne zurück, um sich für die anstehende Blattzeit im Juli/August zu stärken.
Wir Jäger sind auch für die Pflege des Lebensraums verantwortlich. Dazu gehört das Anlegen und Pflegen von Wildäckern, das Aufstellen und Kontrollieren von Salzlecken und die Sicherstellung, dass Wasserstellen verfügbar sind.
Wir nutzen die ruhigere Zeit zur Wartung und Reparatur von Hochsitzen, Jagdhütten und anderen Jagdeinrichtungen, um sie für die weitere Jagdsaison vorzubereiten.
Die frisch gesetzten Kitze sind jetzt schon fix auf den Läufen und kommen mit der Ricke häufig in Anblick. Dieser Anblick ist der Lohn für engagierte Kitzretter.
Im Niederwild-Revier sind es die Feldhasen, die Freude machen. Die nun gesetzten Jungen haben bei guter Witterung eine deutlich größere Überlebenschance als die im meist nasskalten März geborenen. Auch wenn nicht jeder Hase den Herbst erleben wird, bietet sich eine erste Gelegenheit, einen Überblick über den Zuwachs zu bekommen. Eine Übersicht ist Voraussetzung für eine Hasenjagd im Winter, sofern sie denn stattfinden kann.
(mit KI)