Aktuelles

Wer hat noch keinen neuen Jagdschein gelöst?


Traditionell und formal ist Beginn des neuen Jagdjahres am 1. April. Das Landratsamt Ortenaukreis ruft  auf, die Gültigkeit ihres Jagdscheins zu…

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Wanderpokal im Büchsenschiessen

Zum dritten Mal geht der Wanderpokal im Büchsenschiessen auf 100m an Fabian Huser. Aber diesmal hatte er zielsichere weibliche Konkurrenz: Im Stechen…

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Wildschaden? Wie ist das Verfahren?

Schaden und Schadensersatz

Sofern dem Jagdrecht unterliegende Tierarten, sogenanntes Wild, Schä­den verursacht, handelt es sich um einen sogenannten…

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Kitzrettung in vollem Gange - jetzt sind Helfer und Pächter willkommen

Die Kitzretter fliegen wieder. Weiterhin sind Helfer gesucht. Auch die Jagdpächter sollten Kontakt zu unseren Teams aufnehmen… alles weitere unter dem…

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Wildernde Hunde: Neue Pressekampagne der Stadt

Weil ignorante Hundebesitzer ihre Tier nicht anleinen, sterben ständig Wildtiere. Die Stadt Lahr ruft zur Disziplin auf.

Hier der Presseartikel dazu:

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Auftakt zum Brauchbarkeitskurs

13 Gespanne sind in dieser Saison wieder am Start - vom Rauhhaardackel bis zum Deutsch-Drahthaar. Seit April geht's vierzehntägig um Sozialverhalten,…

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Attraktive Fördermöglichkeiten nutzen !

über den LJV gibt es interessante Zuschüsse :

www.landesjagdverband.de/projekte/ljv-artenschutzprogramm

Wer draußen im Revier unterwegs ist, weiß:…

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DIE JAGD IM MAI

  • Rehwild (Böcke): Die Jagdzeit beginnt am 1. Mai und endet am 15. Oktober
  • Rehwild (Schmalrehe): Die Jagdzeit beginnt ebenfalls am 1. Mai und läuft bis zum 31. Januar des Folgejahres
  • Setz- und Brutzeiten: Während der Setz- und Brutzeiten dürfen Elterntiere, die für die Aufzucht der Jungtiere notwendig sind, nicht bejagt werden. Dies gilt bis die Jungtiere selbstständig sind

Die Jagd auf Jährlinge und Schmalrehe stellen den Höhepunkt des Monats dar. Somit ist sie mit Bedacht und Planung auszuführen. In den Monaten zuvor empfiehlt es sich, den Bestand zu beobachten, um den Abschuss zu planen. Zum einen wirken sich hohe Wilddichten im Revier negativ auf die gesamte Population aus, zum anderen sollten Sie aber einen Grundstock gesunder, starker Böcke zur Fortpflanzung im Revier erhalten.

Der Gesundheitszustand und das Alter eines Bockes lassen sich anhand mehrerer Faktoren bestimmen. Eine Orientierungshilfe ist das Gehörn. Böcke, die bis Anfang Mai noch nicht gefegt haben, sind in die Kategorie Jährlinge einzuordnen. Bezüglich des Haarkleides gilt die Faustregel "Jugend färbt zuerst, Alter fegt zuerst". Dementsprechend wechseln jüngere Stücke ihre Winterdecke früher (etwa im Mai), während ältere Tiere erst im Juni in der vollen Sommerdecke sind. Auch kranke oder abgekommene Stücke können anhand der Färbung identifiziert werden. Sie verfärben oftmals langsam und sehr schlecht.

Generell erkennen Sie Jährlinge an der etwas schlaksigen Statur durch die langen Läufe und den schlanken, dunklen Kopf. Die Verhaltensstrukturen sind ein weiteres Erkennungszeichen. Während ältere Tiere bei geringen Geräuschen oder Bewegungen die Flucht ergreifen, verweilen junge Böcke verhältnismäßig lange auf freier Flur bevor sie Deckung suchen.

Um gute Jagderfolge zu erzielen, sollten Sie zunächst alle Ansitze  auf Tauglichkeit und Sicherheit überprüfen. Morsche und brüchige Hochsitze müssen dringend abgerissen und ersetzt oder repariert werden. 

Die Pirschwege zur Pirschjagd sollten Sie intakt bringen.

Ist es über die Wintermonate zu Schäden im Grünland durch Schwarzwild gekommen, zählt auch die Instandsetzung dieser Flächen zu den Revierarbeiten im Mai. Bei geringfügigen Verletzungen der Grasnarbe reicht es eine Nachsaatmischung auszubringen und die Fläche durch Walzen rückzuverdichten. (mit KI)